Das Wesen von Lisp: Für die „Schmiede“ der Programmierung
Warum wird Lisp seit über 60 Jahren als Programmier-Utopie bezeichnet? Sein Wesen liegt in der „geringen Reibung zwischen Denken und Programm“.
Ideologie und Philosophie
- Einfache Syntax und Homoikonizität
- Das Gefühl, Programmierung wie „Schmiedekunst“ zu behandeln
- Der Wert des interaktiven Prototypings via REPL
In diesem Artikel tauchen wir in die Freiheit ein, die Lisp bietet, und wie sie unsere Denkweise beeinflusst.
Referenzen
- Why I Program in Lisp (Joe Marshall) — Einblick in die Freiheit und Ausdrucksstärke, die Lisp in die Programmierung bringt.
- If Lisp is so great... (Mihai Olteanu) — Eine Diskussion über die Exzellenz von Lisp und die wirtschaftlichen/kulturellen Faktoren, die seine Verbreitung hemmen.
- Every language is a Perlis language (zehnpaard) — Erläuterung dazu, wie Sprache das Denken beeinflusst und Perlis' Maxime, dass alle Sprachen unweigerlich zu Lisp werden.
- Blacksmithing and Lisp (Joe Marshall) — Vergleicht Programmierung mit „Schmiedekunst“ und diskutiert das Wesen des Werkzeugbaus durch Metaprogrammierung.
- Smalltalk, Haskell and Lisp (Daniel) — Ein Bericht über drei Sprachen mit unterschiedlichen Paradigmen, die durch Implementierung verglichen wurden.
- Defense of Lisp macros: an automotive tragedy (Mihai Olteanu) — Nutzt die Automobilindustrie als Beispiel, um die Grenzen von C und die Notwendigkeit von Lösungen über Makros (DSL) zu erläutern.
- Ansible is a Lisp (Astrid) — Analysiert die YAML-Struktur von Ansible aus einer Lisp-Perspektive und hebt die Bedeutung der Homoikonizität hervor.